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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Essen und Trinken

"Witwenküsse spezial"


Für diesen Beitrag habe ich einen alten blog.de-Beitrag kopiert, da sich eine andere „Süße-Momente“-Teilnehmerin für das Rezept interessierte. Und der Einfachheit halber, und weil es vielleicht auch hier vielleicht jemanden interessiert, stelle ich es hier in diesen Blog. 

Also, nun geht es endlich los:

Meine blog-Freundin ameda hatte ein Rezept veröffentlicht, von dem wir dann erfuhren, dass dieses Gebäck als "Witwenküsse" bezeichnet wird. Ich habe dieses Rezept nun abgewandelt und nenne es ... s. oben.

Zum ersten habe ich statt der von ameda verwendeten Pralinenkapseln eigene Kapseln hergestellt aus Mürbeteig.

Ich habe eine Form, ähnlich der für Muffins, nur mit viel kleineren, insgesamt 24 Vertiefungen.

Ich bereitete einen Mürbeteig:

250 g Mehl, 125 g Butter, 1 Ei, 125 g Zucker, eine Prise Salz.

Nach der Ruhezeit im Kühlschrank formte ich aus dem Teig kleine Kugeln, die ich flach drückte

und damit dann die einzelnen Vertiefungen der Backform auskleidete.

Wie es sich gehört für solche essbaren Formen, backte ich sie "blind":

 

Dann bereitete ich eine Baisermasse (ich glaube, nur in Deutschland heißt das Baiser, ansonsten Méringue) aus

2 Eiweiß, einer Prise Salz, 160 g Zucker, 1 P. Vanillinzucker

und mischte statt Schokolade - wie ameda es angab - Krokant hinein.

Diese Masse füllte ich (je 1 Teelöffel - warum eigentlich Teelöffel und nicht Kaffeelöffel?) in die mittlerweile abgekühlten Mürbeteigförmchen, die ich auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche gesetzt hatte.

Dann kamen die Leckereien (46 an der Zahl) wieder in den Backofen zum Trocknen. Nach ca. 1 Std. sahen sie so aus:

Und das untere Bild zeigt sie dann noch mit Kuvertüre beträufelt.

Ihr seht, man kann damit gut experimentieren. ;-)

Guten Appetit.

Der Clou seinerzeit war, dass sich jemand von einer Kreuzfahrtschiffsfirma meldete, deren Namen ich hier nicht nennen möchte, dass ihnen dieses Rezept so gut gefallen hätte, dass sie es in ihr Repertoire übernommen hätten. Und das machte mich dann doch auch ein bisschen stolz, wie ihr euch denken könnt.



Nickname 21.04.2018, 11.30 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

Koch-Woche

Für Dienstagnachmittag hatte ich bei meinem Metzger frische Schweinebäckchen bestellt, denn ich wollte mal wieder "Carrillada", ein andalusisches Gericht, zubereiten. Und das machte ich dann am Mittwoch, denn bei dieser Hitze wollte ich das Fleisch nicht länger lagern. Und eingefroren ist es auch. Besuch kann kommen!

Am Mittwochabend war dann wieder Skatspielen in der Kneipe angesagt. Es hatte sich noch eine weitere Dame in der Gruppe angemeldet. Es hat ihr wohl gefallen, denn sie will nächsten Mittwoch wieder kommen.

Donnerstag bereitete ich dann eines meiner Lieblingsgemüse - Kohlrabi mit Möhren in einer Bechamel-Sahne-Soße - zu, zweimal davon gegessen, der große Rest für weitere viermal ist auch schon eingefroren.

Heute bereite ich noch "Pisto", die spanische Variante der Ratatouille, zu; davon will ich morgen essen, das übrige wird ebenfalls eingefroren und dann mal mit der Carillada gegessen.

Ich muss mich ja irgendwie beschäftigen, wenn ich schon nicht Klarinette spielen darf. ;-)

Heute Morgen habe ich die Unterlagen von Unitymedia alle eingescannt, morgen will ich sie ausdrucken. Mittwochvormittag habe ich wegen dieser leidigen Sache einen Termin bei einer Anwältin, die braucht die Unterlagen.

In der vergangenen Woche hatte ich mir schon 2 Tage und Nächte wegen dieser Sache um die Ohren geschlagen und 2stündlich über mehr als 48 Stunden die DSL-Geschwindigkeit gemessen. Es gibt da eine Maßgabe der Bundesnetzagentur dieserhalb. 

Ich will mal schauen, ob ich mit all meinen gesammelten Unterlagen nicht doch Unitymedia an den Karren fahren kann.

Nun warte ich noch 14 Uhr ab, da muss ich wieder Augentropfen in mein rechtes Auge tropfen ;-), und dann lege ich mich hin zur Siesta.

Euch Allen noch ein schönes Wochenende.

Nickname 24.06.2017, 13.23 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Erbsen-Eintopf



Mindestens einmal im Jahr gibt es bei mir diesen Erbsen-Eintopf, den ich von meiner Kindheit her kenne.

Ich nehme dazu 
  • ein Stück Dörrfleisch (durchwachsenen Speck), den ich ca. 1 Std. koche, dann aus der Brühe herausnehme und abkühlen lasse, später dann würfele und wieder in den Eintopf gebe,
  • ein Bund Suppengrün, das ich kleinschneide und in die Dörrfleisch-Brühe gebe,
  • ein Beutel TK-Erbsen kommt auch hinzu und
  • Reis, Menge nach Belieben. Da ich Diabetikerin bin, wiege ich ihn ab und teile dann den Eintopf in entsprechende Portionen auf, von denen ich einen Teil einfriere.
Natürlich kann man auch frische Erbsen aus dem eigenen Garten dazu verwenden, so wie es früher auch meine Oma und meine Mutter machten; aber TK-Erbsen sind eben bequemer.

Dieser Eintopf ist eines der wenigen Gerichte, in das ich MAGGI rein gebe. Ein weiteres ist Grüne-Bohnen-Eintopf.

Nickname 03.09.2016, 13.20 | (0/0) Kommentare | PL

Ayurvedisches Ghee

habe ich gestern Abend wieder zubereitet, da es mir ausgegangen war. Es ist sowas wie eine aufwändigere, wohlschmeckendere, sparsamere Variante von Butterschmalz - und die Zubereitung stammt aus Indien. Man kann es auch ohne Kühlung über viele Jahre aufbewahren, und es soll mit der Zeit immer besser werden.
Aber so lange hält es bei mir nicht, um das auszuprobieren, denn ich verwende es bei allem Kurzgebratenem, egal ob Fleisch oder Fisch oder Gemüse. Und ich verwahre es trotz und alledem ;) im Kühlschrank, in einer Pastetenform, die ich mir mal vor vielen, vielen Jahren gekauft und dann nie benutzt hatte, bis ein Blog-Freund, Koch im französischen Jura, dieses Rezept preisgab.

Also fangen wir an!

Ich nehme 1 kg Butter, gebe sie in einen Topf und erhitze sie bis auf 100 bis max. 105 Grad. 



Den sich an der Oberfläche absetzenden Schaum schöpfe ich immer wieder ab.



Ansonsten sollte man es vermeiden, die Flüssigkeit umzurühren. Am Boden setzt sich Schlacke ab, die man nicht aufrühren sollte. 
Mit der Zeit verfärbt sich die Butter:





Und nach 3 Stunden ist es soweit - man kann sie durch ein feines Sieb, ich lege noch ein Küchentuch oder eine Tee-Filtertüte in das Sieb, abgießen.



und erhält goldgelbes ayurvedisches Ghee:



Ich habe es über Nacht abkühlen lassen und jetzt in den Kühlschrank gestellt.

Guten Appetit! Die Mühe lohnt sich!

Nickname 15.08.2015, 10.36 | (0/0) Kommentare | PL

Zum Mittagessen

gibt es heute bei mir Salpicón,



einen Salat, den ich aus Spanien kenne; einen "Salat", den man aber in Spanien "aliño" nennt. 

Ich habe ihn gestern Abend bereitet aus 
  • 200 g Shrimps
  • 200 g Surimi
  • 3 Paprika gemischter Farbe
  • einer großen Zwiebel in Streifen
  • natürlich Knoblauch
  • 5 - 6 Tomaten
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
Ist also ganz einfach, und bei dieser großen Hitze sehr zu empfehlen. 

Gegen Morgen gab es zwar ein kräftiges Gewitter hier, so gegen 06:00 Uhr, aber jetzt ist es schon wieder sehr, sehr warm.

Trotz und alledem wünsche ich Euch ein schönes Wochenende; ich muss nicht mehr raus, und das ist doch schon mal was, oder?

Nickname 08.08.2015, 11.37 | (0/0) Kommentare | PL

Wenn ich einst tot bin, Liebster,
Klag nicht mit trübem Sinn.
Nicht Rosen noch Zypressen
Pflanz mir zu Häupten hin.
Das grüne Gras wird tränken
Mit Tau mich ganz gewiss:
Und wenn du willst, gedenke,
Und wenn du willst, vergiss.

Ich werd nicht sehn die Schatten,
Spür nicht des Regens Fall
Und hör nicht leidvoll klagen
Das Lied der Nachtigall.
Und träumend fort im Zwielicht
Nie wächst noch schwindet es:
Vielleicht, dass ich gedenke,
Vielleicht, dass ich vergess.

Christina Georgina Rossetti
* 5. Dezember 1830 in London;
† 29. Dezember 1894 in London,
war eine britische Dichterin im viktorianischen Zeitalter 
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