70 Jahre - und ...

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Ausgewählter Beitrag

Familie


Ein Beitrag von Celine hat die Entscheidung gebracht: Ich werde gar nichts tun bezüglich meiner Familie bzw. der meines Sohnes.

Aber von vorn: In der vorletzten Woche rief ich am späten Abend bei meinem Sohn an, von dem ich über Jahre nichts gehört hatte. Und ich bin mir keinerlei Schuld bewusst, warum der Kontakt abgebrochen ist. Kein Streit, gar nichts. Nur, dass ich eine recht seltsame Schwiegertochter habe. Die ganze lange Vorgeschichte zu erzählen, würde hier den Rahmen sprengen. Das ist alles auf meiner Website  - www.70plus-na-und.de -, zu lesen - für die, die es interessiert.

Als dann die Geschichte mit meiner Zahnprothese passiert war, wollte ich einen Rat von meinem Sohn, der Zahntechniker ist, und rief nochmal an. Und - der Telefonhörer (oder was auch immer) wurde abgehoben ... und gleich wieder aufgelegt.

Nun überlegte ich all die Tage, was ich tun solle. Eine Freundin riet mir, einen Brief zu schreiben, Einschreiben, persönlich, damit meine Schwieto ihn nicht unterschlagen könnte.
Aber der würde ja bei mir doch nur wieder die Hoffnung wecken auf eine Antwort, welcher Art auch immer, und das will ich auch nicht.

Und so hat Celines Beitrag die Entscheidung gebracht: Ich werde ihn nicht mehr kontaktieren. Soll er glücklich werden mit seiner Voreingenommenheit, die ich sicher nicht durchbrechen kann. Genausowenig wie ich die meiner "Erzeugerin", wie ich sie oft nenne, denn mir war sie keine "Mutter", jemals ändern konnte, und wo ich dann auch irgendwann aus Eigenschutz einen Schlussstrich zog.
Vielleicht gibt es ja Familien, bei denen sich Geschichte wiederholt.

Mein Testament ist gemacht, und er wird einmal nur seinen Pflichtteil bekommen. Auge um Auge, ... :-)

Nickname 22.11.2017, 10.07

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Kommentare zu diesem Beitrag

3. von Celine

Bei uns ist dies ein wirklich jahrzehntelanges Auf und Ab gewesen. Ich möchte hier keine Vorbildfunktion für Dich sein denn es sind immer die erlebten Dinge die zu solchen Entscheidungen führen. Gelitten haben darunter wahrscheinlich am meisten die Enkelkinder . Das ist bei uns eben und für uns nervlich nicht mehr tragbar. Ich hoffe so sehr für Dich dass alles wieder gut wird. Es ist so wichtig für uns alle mit unseren Kindern in Frieden und miteinander leben zu können. Vielleicht ist Dein Sohn ja zu beschäftigt, geht ganz in seinem Beruf auf? Ich werde Deine Webseite ganz bestimmt besuchen um zu lesen. Sei lieb gegrüßt von Celine und Kopf hoch

vom 28.11.2017, 18.03
Antwort von Nickname:

Hallo Celine, lieben Dank für Deine Worte. Aber ich glaube nicht, dass da noch etwas zu retten ist. Schon das Verhältnis zu meiner Mutter habe ich irgendwann abgebrochen, da es über meine mentalen Kräfte ging. Manchmal wiederholt sich die Geschichte. Ich muss damit leben, auch wenn es mir leid tut.
Ganz liebe Grüße, Gudrun

2. von Linda

Ich mußte mich auch schützen und bin deshalb gegangen. Meine Mutter versteht es bis heute nicht, ich habe ihr dann mal einen Brief geschrieben, aber ich bin mir sicher, auch den versteht sie nicht. Ich bin mir durchaus bewußt, daß sich dies wiederholen kann an meinen Kindern, und so hoffe ich nur, daß ich das dann verstehen kann, falls es so sein sollte. Es ist traurig, aber es ist so, ich hätte mir das auch anders gewünscht mit meiner Mutter bzw. meinen Eltern ... Das Auge um Auge sehe ich allerdings nicht so. Ich bin auch nicht böse mit meiner Mutter oder werfe ihr dies und das vor, ich weiß nur, ich kann nicht zurück, denn sie hat sich ganz sicher nicht geändert. Ich wünsche dir, daß du deinen Sohn loslassen kannst, gerade auch innerlich, und wer weiß, vielleicht kommt er eines Tages auch zurück. Kinder sind ein Geschenk Gottes auf Zeit, heißt ein Spruch. Irgendwie sehr wahr ... Liebe Grüße Linda

vom 25.11.2017, 13.26
Antwort von Nickname:

Danke, liebe Linda, für Deine einfühlsamen Worte. Es ist gut, zu wissen, dass ich nicht die Einzige bin, die solche Probleme hat. So weiß ich auch, dass es Menschen gibt, die mich verstehen.
Das mit dem "Auge um Auge" war nicht so ganz ernst gemeint.
Ganz liebe Grüße, Gudrun

1. von 19sixty

Es ist schade, wenn der Kontakt vollkommen abbricht. Aber da Du es nicht ändern kannst, kannst Du es nur akzeptieren und reagieren, wie Du es getan hast.
Vielleicht besinnt er sich doch noch eines Tages ...

Liebe Grüße

vom 22.11.2017, 13.43
Wenn ich einst tot bin, Liebster,
Klag nicht mit trübem Sinn.
Nicht Rosen noch Zypressen
Pflanz mir zu Häupten hin.
Das grüne Gras wird tränken
Mit Tau mich ganz gewiss:
Und wenn du willst, gedenke,
Und wenn du willst, vergiss.

Ich werd nicht sehn die Schatten,
Spür nicht des Regens Fall
Und hör nicht leidvoll klagen
Das Lied der Nachtigall.
Und träumend fort im Zwielicht
Nie wächst noch schwindet es:
Vielleicht, dass ich gedenke,
Vielleicht, dass ich vergess.

Christina Georgina Rossetti
* 5. Dezember 1830 in London;
† 29. Dezember 1894 in London,
war eine britische Dichterin im viktorianischen Zeitalter 
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