70 Jahre - und ...

70 Jahre - und ... - DesignBlog

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Freunde

Mittwoch, 16.05.2018


Ich bin früh aufgewacht, schon kurz vor dem ersten Weckerklingeln um 8 Uhr.

Gestern Abend hatte ich noch den Schoko-Kaffee-Likör in eine „richtige“ Flasche umgefüllt und mit etwas Sahne verfeinert. Ich habe den Eindruck, dass er sehr stark ist, und dass er auch süßer sein könnte. Eventuell kann man da noch etwas ändern. Vielleicht Kandis in etwas Wasser auflösen, das würde beides verändern, und noch etwas mehr Sahne würde auch helfen. Schaun wir mal.

Um ca. 09:15 h klingelte das Telefon; dran war eine Dame des MDK und wollte wissen, ob sie denn nun sofort kommen könne, ich hätte doch sowieso um 10 h einen Termin mit ihr. Aber diese Post hatte ich nicht erhalten. Und da ich dann ja um spätestens 10:30 h los muss zum Augen-Lasern, war das sicher nicht der richtige Zeitpunkt bzw. ich hätte diesen Termin, auch wenn ich den Brief erhalten hätte, abgesagt. Dann warten wir mal, wann ich einen neuen Termin bekomme.

Eine Skat- und Stammtisch-Freundin hat mir via Mail alles Gute für das Lasern gewünscht; ich habe mich sehr darüber gefreut.

Heute war dann das MDK-Schreiben in meinem Briefkasten als ich nach Hause kam. Ich rief dort an und musste erfahren, dass eine telefonische Terminvereinbarung nicht möglich sei. Begründung: Sie, also der MDK, kämen zu mir und nicht ich zu ihnen. Und? Wo ist da denn das Problem? Herrgott, sind deine Schafe blöd! Also warte ich nun wieder auf ein Schreiben des MDK.

Am Abend dann lieben Besuch, dem der Schoko-Likör sehr gut schmeckte. Also lasse ich ihn wohl so, wie er ist.


Nickname 17.05.2018, 21.21 | (0/0) Kommentare | PL

Sonntag, 06.05.2018


Meine Nachbarin hat mir die Eier getrennt, und ich habe den Eierlikör zubereitet. Jetzt muss er noch ein paar Wochen „ruhen“. In meinem „Schoko-Cognac“ haben sich mittlerweile durch das tägliche Schütteln der Kakao und der Kaffee gelöst. Also kann der dann auch dem Verzehr überantwortet werden. Aber da meine Freundin noch verreist ist, können beide in Ruhe „reifen“.

Gestern Abend, bis in die Nacht, habe ich die Aufnahmen meines seinerzeitigen Orchesters bei you-tube herausgesucht, die unser damaliger Dirigent dort eingestellt hatte, und habe sie meinem guten Freund W. weitergeleitet. Sie haben ihm wohl sehr gut gefallen, so wie er mir heute schrieb.

Diese Woche sehe ich ihn nicht, denn er ist zu einer Fortbildungsveranstaltung.


Nickname 07.05.2018, 09.28 | (0/0) Kommentare | PL

Hamam


Wart ihr schon mal in einem Hamam? Ich finde das herrlich. Leider war ich erst einmal, damals in Istanbul, in einem historischen Hamam. Hier gibt es nur ganz wenige, und manche sind richtig, richtig teuer. Es gibt hier in F z. B. eines in einem Top-Hotel, top-teuer. Und dann noch eines, das preislich fast genauso teuer ist, aber dafür muss man sich dort das Badewasser selbst einlassen. Also ein Selbstbedienungs-Hamam. Und wozu Badewasser? Das gab es in Istanbul nicht. ;-)

Nun habe ich ein Angebot bei Groupon für einen Hamam-Besuch in Wiesbaden entdeckt, das mir doch recht geeignet erscheint. Gerne würde ich noch eine Freundin bzw. gute Bekannte mitnehmen, aber die Beiden, die ich zuerst gefragt habe, haben keine Lust dazu bzw. die eine hat wohl Berührungsängste im wahrsten Sinne des Wortes, sie ginge noch nicht mal zu einer „normalen“ Massage, aus Angst, ein Mann würde sie anfassen. Worauf ich meinte, dass es doch für eine Hetero-Frau nichts Schöneres gäbe, als von einem Mann angefasst zu werden. ;-) Und in meinem Alter passiert das nicht mehr allzu oft, da genießt man das besonders.

Bei einer dritten Bekannten angerufen, aber da erreichte ich nur den AB. Na gut, warte ich es ab. Ich habe sie dann am Abend beim Skatspielen getroffen; sie geht mit, aber möchte sich nicht „behandeln“ lassen. Da frage ich mich, wozu sie in das Hamam will. Aus Neugierde?

Gestern hatte ich sie angerufen wegen der Terminabsprache; sie sagte, sie hätte Besuch und würde mich zurückrufen. Wenn das übers Wochenende nicht passiert, werde ich allein einen Termin vereinbaren und fahre mit Car-Sharing.

Ich hatte auch schon mal erkundet, wieviel ich für ein Car-Sharing-Auto dort hin zahlen müsste: ca. 20 €. Man gönnt sich ja sonst nichts. Und alles in allem auch immer noch preiswerter als ein Hamam hier in F.


Nickname 13.04.2018, 09.16 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL

Es wird Zeit …


dass ich hier mal wieder berichte, was bei mir so los war.

Das „Highlight“ der letzten Woche war meine S-Bahn-Fahrt nach Eppstein zum Musizieren. Nicht die Fahrt an sich, sondern:

Bei uns war während der Schulferien mal wieder der innerstädtische S-Bahn-Tunnel gesperrt wegen Bauarbeiten. Das ist schon seit einiger Zeit so, dass sie da Arbeiten durchführen, und das immer in den weniger frequentierten Ferienzeiten machen.

Diesmal hatte sich der Betreiber, der RMV (Rhein-Main-Verkehrsverbund) ein „Schmankerl“, eine kleine Entschädigung für die Geduld seiner Fahrgäste, ausgedacht: In den Zügen fuhren Karikaturisten und Fotografen mit, die Fahrgäste zeichneten, und wenn sie zustimmten, auch fotografierten. Die Originalzeichnung bekamen die Fahrgäste, und die Fotos (Original und Karikatur) werden dann auf der Website der RMV veröffentlicht.

Ich hatte am vergangenen Donnerstag die Ehre, das Glück (oder Unglück?), gezeichnet zu werden. Wenn das dann auf der RMV-Seite erscheint, sage ich Euch Bescheid.

Am Mittwoch hatte mich eine gute Freundin zum Essen eingeladen, nachträglich zu meinem Geburtstag, dafür ging ich mal nicht zum Skatspielen. Man muss Prioritäten setzen.


Und am Freitag war wieder Stammtisch. Wir waren bei einem Griechen ganz in meiner Nähe – und ich fand es da Scheiße nicht gut. Mal sehen, wohin es das nächste Mal geht.  

Ich wünsche Euch eine gute Rest-Woche.



Nickname 10.04.2018, 11.01 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Mein Geburtstagsessen …


war genauso, wie ich es mir gewünscht hatte: im Kreise lieber Freunde zusammen gut essen und trinken, und babbeln. 

Alle waren begeistert von meinem Essen, und für einige war manches neu. So hatte Wolfgang noch nie Muscheln gegessen, und die Variante mit Tomaten und Anisschnaps kam gut an; ist ja auch mal etwas anderes als die meistens gemachte Wein-Variante. Meine Forellenmousse war sehr gelungen, Wolfgang hatte davon Nocken abgestochen und auf die Teller verteilt. Dazu der Bohnensalat, der besonders ihm so gut schmeckte, dass er vorm Einräumen des Geschirrs in die Spülmaschine den Rest aus der Schüssel aß, und auch zwei Freundinnen fragten mich am Tag danach, wie ich den zubereitet hatte. Man merkte eben, dass ich ihn aus frischen Bohnen und nicht aus Konservenbohnen gemacht hatte.

Und – nicht zu vergessen die wohlschmeckenden Geschenke, die ich bekam: viele Pralinen und Trüffel und Gebäck, eine Flasche Crémant und eine Flasche Mirabellengeist, ein Sortiment Portwein, außerdem ein rot-schwarzes Tuch, und sehr sinnvoll wegen meiner Zitterhände: von meiner guten Freundin Doris ein elektrischer Korkenzieher, den wir natürlich gleich einweihten.

Und der Rest der Woche:

Am Dienstag bekam ich noch von meiner Perle eine Orchidee und von einer Nachbarin einen Strauß Tulpen.

Und am Nachmittag kam dann das Paket mit den bestellten kleinen Orchideenpflänzchen, einer Paphiopedilum- (Frauenschuh) und einer duftenden Phalaenopsis-Variante. Alle bekamen ein kurzes Wasserbad.

Mittwochabend war ich wieder zum Skatspielen; wir waren diesmal nur vier Leute, aber es hat Spaß gemacht, auch wenn ich verloren habe.

Donnerstag war ja eigentlich Musizieren angesagt am Nachmittag; das musste ich aber absagen, da ein Herr von Unitymedia kam, um meine Horizon-Box wieder einzurichten. Nun zeigt mein Telefon wieder die Anrufer an.

Meine Hortensie habe ich auch herunter geschnitten, nun kann der Frühling kommen.

Ach ja, das Rezept für das Forellenmousse habe ich gestern gefunden – im Internet, da hatte ich es mir „archiviert“. 

Euch Allen wünsche ich ein schönes Osterfest.


Nickname 31.03.2018, 10.39 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Ein seltsamer Vor-Geburtstagstag


Heute Mittag klingelte es an der Wohnungstür. Eine liebe Nachbarin/Freundin kam, um mir zum Geburtstag zu gratulieren. Sie hatte ein kleines Geschenk dabei und eine Hibiskus-Blüte, die gerade erblüht war.

Leider musste ich ihr erklären, dass ich erst morgen Geburtstag habe.

Am frühen Abend klingelte das Telefon, eine liebe Freundin rief mich an und gratulierte mir zum Geburtstag. Auch sie musste ich belehren, dass der erst morgen ist. Sie war der festen Überzeugung, dass heute der 25. sei.

Dann kam der Clou des Ganzen: Ich musiziere ja zusammen mit einer Oboistin und einem Fagottisten. Dieser Fagottist hat – eigentlich – am gleichen Tag wie ich Geburtstag. Er schickte eine Mail und gratulierte mir zum Geburtstag. 

Und was passiert nun morgen? Geht die Welt unter? Aber das ist nicht prognostiziert.



Nickname 24.03.2018, 20.31 | (5/4) Kommentare (RSS) | PL

Meine Woche (19. – 25.02.2018)


Am Montag hatte ich am Abend eine Freundin zum Muschelessen zu Gast.

Vorweg gab es eine Potage, dann reichlich Muscheln in Tomaten-Anisschnaps-Soße, und als Dessert hatte ich eine Schoko-Ingwer-Birnen-Creme zubereitet. 

Wir saßen und quatschten und saßen und … bis um 2 Uhr in der Früh.

Und ich beschloss irgendwann "unterwegs", in diesem Jahr mal wieder meinen Geburtstag zu feiern, da ich diesmal an meinem Geburts-Feiertag Geburtstag habe.

Gleich am nächsten Tag telefonierte und mailte ich ein paar Freunden und -innen und lud sie ein, und niemand hat abgesagt.

Und nun plane ich Vorspeisen und Desserts hin und her. Mache ich … oder …, oder vielleicht doch eher …? Nur das Hauptgericht steht fest: Es gibt wieder Muscheln in Tomaten-Anis-Soße. Das ist schnell und einfach gemacht, und meine Freundin isst kein Fleisch, und alle mögen das.

Aber ich habe ja noch 4 Wochen Zeit für meine Planung.

Und heute war ich zur Wahl des Oberbürgermeisters. Schaun wir mal, wie es ausgeht.


Das Wetter ist sonnig und kalt, genau richtig, um morgen meinen Gefrierschrank auszuräumen und abzutauen.


Nickname 25.02.2018, 17.15 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL

Meine Woche (29.01. - 04.02.2018)


Ich bin ja nicht wetterfühlig, neige auch nicht zu Winterwetter-Depressionen, aber trotzdem geht mir dieses trübe Wetter, das wir nun schon so lange ertragen müssen, erheblich auf den Geist.

Am Montag waren meine Spanisch-Freunde am späten Nachmittag/frühen Abend wieder hier. Anschließend schickte ich meinem sehr guten Freund W. eine Mail, um zu fragen, ob er denn Mittwoch zum Skatspielen kommen kann. Er rief mich dann an - und kam noch auf eine Flasche Rotwein und eine ausgiebige Plauderei zu mir. *freu*
Da er am Mittwoch nicht kommen konnte, sagte ich auch ab, denn ich hatte einige Termine in dieser Woche und muss nicht jeden Tag unterwegs sein.

Am Dienstag war ich bei meiner Rechtsanwältin - wir werden Unitymedia auf fristlose Beendigung des Vertrages verklagen. Und ich werde eine entsprechende Petition bei change.org starten. Soll doch alle Welt die Machenschaften von Unitymedia kennenlernen!

Ab Mittwoch dann setzte bei mir nach vielen Jahren wieder erheblicher Schwindel ein. Es kommt von der Halswirbelsäule, ich vereinbarte gleich einen Termin bei meinem Orthopäden, der mir wieder mal den Kopf zurechtrücken soll (er ist auch Chiropraktiker). Leider habe ich den Termin erst an Rosenmontag.
All die Tage belästigte mich der Schwindel sehr, aber heute scheint es etwas besser zu sein. Ansonsten wäre ich morgen ohne Termin zur Praxis gefahren. Schaun wir mal, wie ich den Tag überstehe.

Wegen des Schwindels sagte ich auch das gemeinsame Musizieren am Donnerstag ab, und ebenso meine Teilnahme am monatlichen Stammtisch am Freitag.

Eine Freundin hatte sich angeboten, für mich zum Einkaufen zu gehen. Aber da ich auch zur Bank zum Geld-Kaufen und in die Apotheke musste, erledigte ich das Nötigste selbst mit dem Rollator.

So, das war es auch schon. Jetzt mache ich mich an change.org. Ich hoffe, dass ihr mich alle unterstützt. Für diese Sache werde ich sogar ein fb-Konto eröffnen, aber nur dafür. Ich mag fb nicht.

Euch Allen einen schönen Rest-Sonntag und eine angenehme Woche!


Nickname 04.02.2018, 10.36 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL

Meine Woche (11. - 13.12.2017)


Montag - Es sollte Spanisch-Unterricht sein, aber unsere Lehrerin kam nicht. Also machten wir drei Damen ein Plauderstündchen - auf Deutsch. War auch mal nett.

Hinterher stellte sich heraus, dass das Fehlen von Nora auf einen Verständigungsfehler zurück zu führen war: Nach dem Hin und Her wegen einer evtl. Verschiebung des Termins, weil Hartmut nicht konnte, hatte ich ihr geschrieben, dass wir den Termin lassen und meinte damit, dass wir es bei dem Termin belassen, und eben ohne Hartmut uns treffen. Nora hatte das aber so verstanden, dass wir den Termin ausfallen lassen. Kann ja mal passieren, so etwas.

Am späteren Abend sagte sich dann Wolfgang für den Dienstagabend an, weil er doch die ausgeliehene CD zurückbringen müsse. Erst schrieb ich ihm, dass er dann doch irgendwas zum Knabbern mitbringen solle. Daraus wurde dann am Dienstagmorgen ganz spontan von meiner Seite aus eine Quiche lorraine, für die er Schinkenspeck und Käse besorgen solle. Alles gut, alles geklappt.

Dienstag - Am Vormittag war meine Putzfrau da, am Abend dann W. Ausnahmsweise tranken wir nur eine bzw. anderthalb Flaschen Wein. Die Quiche war gut, nur hatte ich dann vergessen, den Herd auszuschalten, hatte zudem die Tür des Herdes etwas auf, sodass die Küche gut geheizt wurde - und der Stromverbrauch erheblich war.

Mittwoch - Um 14 Uhr Termin bei der Podologin, am Abend Skatspielen. Klarinette habe ich diese Woche gar nicht geübt. Irgendwie war immer was los. Und morgen spielen wir wieder. Sch...

Heute gibt es auf der Eingangsseite des Internets gleich Herrn Dobrindt zu sehen. Und den mag ich ja sowas von gar nicht, dass ich keine msn-Neu-Seite lade.

In der U-Bahn-Station, wo ich umsteigen musste, und wo ich noch Brötchen kaufte, spielte ein Trio (Flöte, Klarinette und Fagott) den Walzer Nr. 2 (einen Walzer Nr. 1 gibt es nicht) aus der Jazz-Suite von Schostakovich. Das wäre doch was für unser Trio! Ich liebe dieses Stück; es war das erste Stück, dass wir seinerzeit bei meinem ersten Kammermusikkurs am Abend beim gemeinsamen Musizieren spielten, und ich war so begeistert davon, dass ich mich entschied, in meinem nächsten Leben Orchestermusikerin zu werden. Als ich das damals meinem Musiklehrer erzählte, meinte er, dann solle ich viel üben, damit das dann auch passiert.

Am Abend beim Skat waren wir eine reine Damenrunde. Aber wir hatten viel Spaß. Als wir dann nach Hause gingen (gehen mussten), regnete es in Strömen. Aber was solls.

Am Nebentisch saßen ein paar junge SPD-ler; ihre Ansichten waren schon sehr ... Wir unterhielten uns dann noch über meinen Israel-Artikel, überhaupt über diese wohl endlose Geschichte. Und im Prinzip waren wir uns einig.

Doris sprach mich auf dem Heimweg wegen Heiligabend an. Wir hatten schon vor einiger Zeit vereinbart, den miteinander zu verbringen. Wir wollten zuerst zum "Frankfurter Stadtgeläut", das einzigartig ist. Ihr könnt es nachlesen. Ich war da noch nie. Aber Doris hat mir abgeraten, die übliche Stadtgeläut-Tour mitzumachen, denn da wären tausende Leute unterwegs, die extra deswegen nach Frankfurt kommen. Sie schlug vor, dass wir zur anderen Main-Seite (nach Sachsenhausen) fahren (sie hat ein Auto), uns dort eine Bank suchen, und von dort dem ganzen Geläute zuhören und dabei einen Sekt trinken.

Natürlich nur, wenn es nicht regnet oder stürmt oder schneit.

Und heute schlug sie dann vor, dass wir anschließend bei mir uns einen gemütlichen Abend machen. Jede macht einen Kartoffelsalat nach ihrer Wahl (ohne Fleisch, denn sie isst keines, nur Fisch), sie bringt sich Veggie-Würstchen mit, ich kaufe für mich andere, und dann machen wir uns einen netten Abend. Diesen Vorschlag fand ich toll!

Zu Hause habe ich dann noch den Rest Cava von gestern getrunken. Und diesen Tagesbericht geschrieben.

Nickname 16.12.2017, 09.38 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Meine Woche (04. - 10.12.2017)


Montag - "Ich habe auch ein tolles Paket mit einer schönen Karte bekommen. Inhalt war total leckere Schoki in einer Geschenkdose. Es ist verdammt schwer diese Dose wieder zu zu bekommen. Marmelade war auch mit drin. Vielen Dank für das süße Vergnügen." 
Das schrieb mein Wichtelkind, dem ich eine Dose, gefüllt mit selbstgemachten Schokoknusperchen und ein Glas Apfelwein-Marmelade geschickt hatte. Es freut mich, dass er sich freut.
Hoffentlich kann ich mich dann auch über mein Wichtelgeschenk freuen.

Dienstag - Heute Vormittag war ich bei meiner Anwältin wegen der Unitymedia-Angelegenheit. Sie wird nun ein letztes Mal an U. schreiben wegen einer gütlichen Einigung. Wenn dann kein annehmbares Angebot von U. kommt, werden wir klagen wegen - so sag ich mal - Nichterfüllung der vertraglich versprochenen Leistungen.

Ich habe sie auch wegen der amerikanisch-deutschen Dame gefragt, und sie sagte (und schaute nochmal in ein Gesetzesbuch), dass das ganz einfach wäre, eine Wiedereinbürgerung zu bekommen: zum nächsten Konsulat gehen und beantragen.

Mein Wichtelpäckchen ist gegen Abend gekommen, drin war: ein zerbrochenes Glas mit billigen Schokobärchen, die ich entsorgte, da ich etwas, das ich nicht selbst mag, auch niemand anderem anbieten will, und eine hässliche Glas-Eule. Ich brauche keine "Unnützchen", wie sie meine Kieler Freundin nennt, man kann auch sagen "Rumstehchen". Kommt auch weg in die Mülltonne.
Auf der Plattform habe ich nur geschrieben, dass das Päckchen angekommen ist, ich mich zum Inhalt aber nicht äußern möchte.

Mittwoch - Heute kam mein CBD-Spray aus England. Ich hoffe nun, dass mein Tremor sich wieder etwas bessert, denn mit dem österreichischen CBD kam ich ja nicht hin.

Um 17 Uhr noch kurz Klarinette gespielt, und kurz nach 18 Uhr werde ich zum Skatspielen gehen, auf dem Weg die alte Toilettensitzerhöhung mitnehmen und vors Haus stellen, denn morgen kommt der Sperrmüll.

Donnerstag - Es war ein schöner Skat-Abend, auch wenn ich in unserer Gruppe nicht gewonnen habe. Aber das ist bei uns sowieso unwichtig.

Was für mich aber viel wichtiger ist: Ich bekomme immer wieder gezeigt, dass mich die Leute mögen. Eine ganz neue Erfahrung für mich, die ich doch in meiner Familie immer gezeigt und gesagt bekam und bekomme, dass ich nichts tauge, ein schlechter Mensch sei.
So hat gestern Abend, als ich erzählte, dass ich mir für heute ein Car-Sharing-Auto bestellt habe, um zu meiner Hausärztin zu fahren, prompt eine Mitspielerin gesagt, dass sie mich fährt, dass sie Zeit hat. Und eine weitere meinte, wenn ich in Zukunft freitags zur Ärztin ginge, würde sie mich fahren, denn dann könnten wir dort zum Wochenmarkt gehen.
Ich hatte dann gleich, als ich zu Hause war, das Auto abbestellt.
Alles hat gut geklappt.

Am Abend dann nach Eppstein zum Musizieren. Und den Pullover für die Oboistin habe ich natürlich auch mitgenommen. So sieht er aus:


Ich finde die Passe etwas lang - aber sie selbst hatte sich gemessen, und ich habe genau nach Anweisung gestrickt. ;-)

Nun ist es fast 2 Uhr in der Früh, und ich werde mich in mein Bett begeben. Morgen ist ein ganz neuer Tag.

Freitag - Heute Vormittag Wocheneinkauf bei Rewe. Dann Biathlon.

Am Nachmittag war ich beim Oxfam-Kleider-Laden und habe ein paar Hüte, Taschen, und einen rot-schwarzen Blazer, den ich mir mal vor Jahren aus spanischem Stoff bei einer spanischen Schneiderin hatte anfertigen lassen, abgegeben. Bringt ja nichts, irgendwelche Dinge hier im Schrank hängen/liegen zu haben, die nicht mehr passen, oder die man aus irgendwelchen Gründen nicht benutzt. So dienen sie doch einem guten Zweck. Am kommenden Freitagnachmittag (dann arbeitet eine Freundin dort) werde ich noch mehr Sachen hinbringen.

Anschließend dann noch zu dm. Und das war es an Einkäufen für diese Woche.

Am Abend habe ich ein paar Filme angeschaut. Seitdem ich mich probeweise bei Amazon-prime und Netflix angemeldet habe, scheine ich nichts anderes mehr zu tun am Abend. :-) Wobei es viel Schrott gibt, den ich dann bald wieder abschalte und es mit einem anderen Film versuche. Aber manchmal finde ich auch richtig schöne Filme, so wie "Unsere Seelen bei Nacht" mit Jane Fonda und Robert Redford.

Samstag und Sonntag - Biathlon, Lesen, Musizieren, Filme (s.o.) Wobei man bei diesen Streaming-Diensten, ganz besonders bei Netflix, aufs Beste ;-) analysiert wird, und aufgrund seiner Film-Gewohnheiten wiederum Filme vorgeschlagen bekommt, für jeden einzelnen. Leider kann man so etwas heutzutage, wenn man online ist, nicht entgehen.

Es schneit wieder in dicken Flocken. Schön! Ich mag Schnee, und ich muss ja heute nicht mehr raus, und morgen auch nicht. Leider ist dann am Nachmittag der Schneefall in Regen übergegangen. Aber ich hatte Fotos gemacht, ehe er dahinschmolz:



Am Samstag hatte ich einen Fotokalender für meine Freundin Serafina in Sevilla kreiert und bei Pixum bestellt, wie jedes Jahr. Und schon heute, am Sonntag, bekam ich die Nachricht, dass er auf dem Weg zu mir ist. Die Bilder werde ich wieder auf meiner Website veröffentlichen.

Ich wünsche Euch eine angenehme Woche.

Nickname 11.12.2017, 10.44 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Wenn ich einst tot bin, Liebster,
Klag nicht mit trübem Sinn.
Nicht Rosen noch Zypressen
Pflanz mir zu Häupten hin.
Das grüne Gras wird tränken
Mit Tau mich ganz gewiss:
Und wenn du willst, gedenke,
Und wenn du willst, vergiss.

Ich werd nicht sehn die Schatten,
Spür nicht des Regens Fall
Und hör nicht leidvoll klagen
Das Lied der Nachtigall.
Und träumend fort im Zwielicht
Nie wächst noch schwindet es:
Vielleicht, dass ich gedenke,
Vielleicht, dass ich vergess.

Christina Georgina Rossetti
* 5. Dezember 1830 in London;
† 29. Dezember 1894 in London,
war eine britische Dichterin im viktorianischen Zeitalter 
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