70 Jahre - und ...

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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Erkältung

Meine Woche (14. - 17.12.2017)


Donnerstag - Die Handwerker waren zwar für 07:30 Uhr angesagt, aber gekommen sind sie erst eine Stunde später. Natürlich habe ich mich bei der Firma beschwert und bekam die Auskunft, dass die erst um die angesagte Uhrzeit von der Firma wegfahren. Ja, das müsste doch den Kunden gesagt werden! Bis gegen 14 Uhr waren sie beschäftigt, bis dann wieder die Heizung voll in Betrieb war. Also konnte bzw. wollte ich noch ein Mittagsschläfchen machen. Aber: Es klingelte das Telefon - unser Hausmeister, es klingelte an der Tür - Hermes bringt mir Wein, und nochmal meldete sich das Telefon - Werbung.

Ich bekam nun die Kopie eines Schreibens meiner Anwältin an U. mit der Klage-Androhung, wenn sie mich nicht aus dem Vertrag raus lassen. Habe schon mit meiner Nachbarin gesprochen wegen W-LAN bei ihr. Und alle meine Freunde benachrichtige ich, dass sie mich u. U. nicht im Festnetz erreichen können, nur per Handy. In meinem Arbeitszimmer und im Wohnzimmer zeigt mein PC unterschiedliche WiFi-Stationen an, die eine gute Qualität haben. Da muss ich wohl meine Nachbarn besuchen und fragen. Denn das WLAN meiner direkten Nachbarin lässt an Stärke zu wünschen übrig.
Ich glaube, aber ich habe das noch nicht überprüft, ich kann mich vom Wohnzimmer aus im öffentlichen W-LAN der Post, die sich ja gleich ums Eck bei mir befindet, einloggen. Ist zwar kein sicheres Netz, aber um Filme zu schauen, oder Spielchen zu spielen, reicht das. Ich ginge da sicher nicht zum Online-Banking.

Nun, kurz nach 18 Uhr warte ich auf den Hausmeister, der um 18 Uhr hier sein wollte. Und ich muss spätestens um 18:30 Uhr weg zur U-Bahn, zum Musizieren.

In der U-Bahn sah ich einen ganz seltsam gewandeten Herrn; er trug lange Unterhosen, darüber eine weitbeinige Sporthose, dann eine Steppjacke und eine Mütze. Ob er den Rest vergessen hatte?

Obwohl ich nicht geübt hatte, war das Musizieren ganz in Ordnung. Hoffentlich sind bald alle Feiertage vorbei, denn im Augenblick gibt es kaum Platz in der Kneipe für unser nach-musikalisches Bier.

Freitag - Eigentlich wollte ich heute Vormittag zum Einkaufen, aber es regnet in Strömen. Das macht keinen Spaß. Und auch meinen erneuten Besuch bei Oxfam werde ich verschieben, wenn das so weitergeht, ebenso den Gang zum Postamt, um den Fotokalender für meine Freundin Serafina wegzuschicken.

Und jetzt mischt sich auch noch ein bisschen Schnee mit rein. Im Taunus schneit es kräftig, wie mir meine Freundin am Telefon berichtete.

Ich bin dann doch noch los; das Wetter hatte sich ein bisschen beruhigt. Erst zur Post, den Kalender an meine Freundin nach Spanien schicken und nach dem W-LAN fragen. Angeblich gibt es kein öffentliches Telekom-W-LAN. Komisch, mein PC zeigt da eine Leitung an, und mein Tablet auch.

Dann zu Rewe, zum Geflügelladen Eier kaufen, zum türkischen Obst- und Gemüsehändler ein paar Orangen holen, auf die ich Lust habe. Dann noch in die Apotheke, meine Rezepte einlösen.

Nächste Woche gehe ich zum Metzger, und nochmal zu Rewe, denn vor allem habe ich Gelatine vergessen, die ich zur Panna Cotta brauche, die ich für Weihnachten machen möchte.

Am Abend zwei DVDs; ich habe da beim Verleih jetzt Urlaub eingereicht für 8 Wochen. Ich werde mich in der Zeit mit Netflix und Amazon Video beschäftigen.

Samstag/Sonntag - Seit Samstagnachmittag Halsschmerzen, die aber erfahrungsgemäß rasch wieder verschwinden. Am Mittag und Nachmittag Biathlon, und am Abend zwei Filme auf A. geschaut.

Nun, am Sonntagvormittag, sind die Halsschmerzen verschwunden, aber die Nase ist zu. Na gut, schaun wir mal, wie es weitergeht. Ich muss erst am Dienstag wieder raus zum Metzger und so.

Noch ein paar Rechnungen bezahlt, und ein paar Weihnachtskarten muss ich noch schreiben.

Mir wünsche ich Gute Besserung und Euch viel Gesundheit und eine angenehme Vor-Weihnachts-Woche.


Nickname 17.12.2017, 10.07 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Zwei Wochen


Wieder eine rechte Falschschreibung, diesmal im Engagiertenforum von nebenan.de, wo einer schrieb: "Es ist alles eine Frage der Mathemathiek, was er später auf Mathematiek änderte."

Nach dem montäglichen Kochabend, über den ich noch privat schreiben werde, und dem dienstäglichen Kater, erwischte mich dann eine fiebrige Erkältung, so dass ich alle weiteren Termine der Woche absagte (Skat am Mittwoch, Musizieren am Donnerstag, Stammtisch am Freitag).
Aber viele riefen mich an und boten mir ihre Hilfe an, was mich natürlich sehr erfreute.
Ein Herpes ließ dann auch nicht lange auf sich warten..

Zur Strafe für mein entschuldigtes Fernbleiben vom Stammtisch habe ich dann die Organisation des nächsten Stammtisch-Treffens am 01.12. übernommen; wir gehen zu meinem Italiener.

Am 06.11. trafen wir uns wieder bei mir zur Spanisch-Konversation. Claudia hatte Zwiebelkuchen mitgebracht.

Dienstagvormittag war ich bei meiner Hausärztin zur Blutuntersuchung und erfuhr dann am Freitagvormittag (Donnerstag war wohl bei ihr die Hölle los, denn ich bekam niemanden ans Telefon), dass meine Blutwerte durchweg TOP sind, besser als je. Das macht wohl mein mittlerweile geselligeres Leben. :-)
Denn man hat bei einer Studie der Universität Nottingham festgestellt, dass Menschen, die ab und zu mal Alkohol zu sich nehmen, gesünder sind und älter werden als Menschen, die völlig abstinent leben. Da es keinen medizinischen Grund dafür gibt, nimmt man an, dass das erfülltere Sozialleben dies bewirkt.

Nach einem längeren Telefonat am Abend wollte ich noch ein Brötchen mit Käse essen, dabei zerbrach meine Prothese (mal wieder). Sch...ade nur, dass ich zwar die Bruchstücke am Mittwochvormittag bei meinem Zahnarzt ablieferte, sie aber dann am Nachmittag nicht zurück bekam - klar! -, sondern erst am Donnerstagvormittag.
Also musste ich schon wieder den Skatabend absagen.

Am Donnerstag dann hatte ich am Nachmittag einen Termin bei der Podologin. Auf dem Weg dorthin in der U-Bahn hatte ich gleich zwei "unnatürliche" Begegnungen.
Auf dem Hinweg saß mir gegenüber eine junge Frau mit sehr, sehr unnatürlichen Dauer-Make-up-Augenbrauen, richtige schwarze, breite Balken waren das, und auf dem Rückweg sah ich eine junge Frau mit einem riesigen, unnatürlich anmutenden Busen.

Der Pullover für unsere Oboistin ist fast fertig; ich werde ihn am Donnerstag mit zum Musizieren nehmen, damit sie ihn anprobiert, ehe ich ihn dann ganz fertigstelle.
 
Am Freitag dann zerbrach eine meiner Billig-Lesebrillen; am Samstag kaufte ich mir eine neue bei dm.

Ihr seht/liest - es ist immer was los!


Nickname 14.11.2017, 10.06 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Montag, 20.02.2017

Heute der erste Tag nach meiner schlimmen Erkältung, an dem ich wieder ordnungsgemäß zu bloggen versuche. Ich habe den Eindruck, dass ich eine so schlimme Erkältung noch nie hatte, und ich hatte schon einige. ;-) Ich bin arg geschlaucht davon, so dass ich für diese Woche auch alle Termine, wie Skat, Musizieren, nochmal abgesagt habe. Ich bin kaum fähig, einen Bleistift von einem Zimmer ins andere zu tragen, und ein Teelicht ausblasen, ist Schwerstarbeit für mich. Also wie könnte ich da Klarinette spielen?!
Nur zur Podologin will ich am Donnerstag und anschließend mit einer Dame, die ich über eine langjährige Blog-Freundin kennen gelernt habe, und die eine Putzfrau sucht, zum Essen gehen. Abwarten, wie das klappt. Ich warte noch auf eine e-mail-Antwort von ihr.

Am Vormittag, nach dem Tee-Trinken, erst mal unter die Dusche. Nach dem Mittagessen (Walznudeln mit Tomaten-Zwiebel-Soße) ein Mittagsschlaf. Dann war ich zum kleinen Einkauf, ca. 250 m zum französischen Käseladen, anschließend beim türkischen Deli ein paar Oliven kaufen. Das war's! Das reichte für den ersten Tag.

Heute Abend ein bisschen TV und eine DVD, zum Trinken gab es Pfefferminztee.

Und jetzt ab in die Heia!

Nickname 21.02.2017, 00.12 | (0/0) Kommentare | PL

Samstag, 11.02.2017

Heute Morgen bin ich aufgestanden ... und hatte eine heftige Erkältung, jetzt erst mal vor allem Halsschmerzen und Husten. Ich kenne das ja bei mir genau so; erst dies, und dann, wenn das abgeklungen ist, dann kommt die Nase dran. Immer das gleiche Spielchen.

Ich war bei meiner Nachbarin, für die ich auch noch ein kleines Paketchen hatte, und bat sie, mir mein in einer Bäckerei bestelltes Baguette usw. abzuholen, damit ich nicht raus muss. 

Wofür sind denn Nachbarn da???

Meine Freundin Barbara rief an und berichtete mir, dass es ihrem Mann etwas besser ginge. Er habe nun immer mal die Augen geöffnet, habe seine Hand bewegt, und er würde nicht mehr beatmet. Das ist doch ein Fortschritt, der uns alle freut.
Aber sie hat mir auch erzählt, dass die Familie unseres Hobby-Hausmeisters, den wir alle sehr mögen (ich hatte schon von ihm berichtet), auszieht. Nun, nach so vielen Jahren, und nachdem die Tochter schon ausgezogen ist, finden Frau und Sohn nun die Wohnung zu klein. Und Barbara meinte, dass das ihn mit seinen über 80 Jahren, wohl sehr treffen würde. Da denken wohl alle nur an sich.

Ich habe diese Tatsache, dass nun plötzlich eine Wohnung frei werden wird, gleich an meine Skat-Kollegin Heike weiter gegeben, die ganz gerne in unser Haus einziehen würde. Schließlich kennt sie Marion und mich. Sie wird mich am späten Nachmittag (nach der Biathlon-Übertragung) dieserhalb anrufen.

Kurz vor Mittag rief unsere Oboistin an, und ich half ihr bei ihrem PC-Nichtwissen. Manchmal frage ich mich ... Sie hatte wohl noch nie irgendein Dokument gespeichert. Kann ich nicht nachvollziehen.

Einen richtigen Mittagsschlaf hielt ich nicht; im Liegen wäre sicher mein Husten noch schlimmer; man kennt das ja.

Ach ja, mein neues Tablet kam auch! Es gefällt mir recht gut. Einige Apps habe ich schon heruntergeladen, und auch schon ein bisschen Solitär gespielt. Weitere werden folgen, da bin ich mir sicher.

Ab und zu schlief ich dann ein bisschen ein in meinem Sessel. 

Heute Abend ein bisschen TV, immer mal wieder Stricken, und wie gesagt Solitär-Spiele.

Ich bin am Überlegen, ob ich mich überhaupt hinlege heute Nacht; wegen des Hustens und so. Schaun wir mal. Jedenfalls verabschiede ich mich hier für jetzt.

Habt einen schönen Sonntag!

Nickname 12.02.2017, 01.37 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Wenn ich einst tot bin, Liebster,
Klag nicht mit trübem Sinn.
Nicht Rosen noch Zypressen
Pflanz mir zu Häupten hin.
Das grüne Gras wird tränken
Mit Tau mich ganz gewiss:
Und wenn du willst, gedenke,
Und wenn du willst, vergiss.

Ich werd nicht sehn die Schatten,
Spür nicht des Regens Fall
Und hör nicht leidvoll klagen
Das Lied der Nachtigall.
Und träumend fort im Zwielicht
Nie wächst noch schwindet es:
Vielleicht, dass ich gedenke,
Vielleicht, dass ich vergess.

Christina Georgina Rossetti
* 5. Dezember 1830 in London;
† 29. Dezember 1894 in London,
war eine britische Dichterin im viktorianischen Zeitalter 
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